Erschreck mich halt…

allerhand Add comments

Wehe Kater müsste man sein, dachte ich heute Mittag noch, als der Herr1 friedlich vor sich hin pofte, während Frauchen 1 Entwicklungspsychologie zu verstehen suche und Frauchen 2 den Unterschied zwischen richtigen, falschen und richtig falschen Schwedischaufgaben lernte. Ich mein klar, Prüfungen müssen sein, dafür hat man ja auch das ganze Halbjahr geschuftet und tuts noch… aber neidisch werden könnte man da schon.

Immerhin habe ich heute endlich das Buch durch, um das es in der Klausur (unter anderm) geht. Grabben i graven bredvid“Grabben i graven bredvid” heißt es, und ist deswegen (in Schweden) so bekannt, weil es auch verfilmt wurde. In Deutschland (Der Typ vom Grab nebenan) ist der Film mir indes irgendwie nicht so aufgefallen. Aber vielleicht habe ich 2002 auch nicht so drauf geachtet. Amüsieren könnt ich mich btw. auch über den englischen Titel. Wenn der Schwedische/Deutsche schon etwas komisch anmutet, finde ich

“The guy in the grave next door”

noch um längen lustiger. Ich weiß allerdings nicht, ob es einem native spaeker da genauso geht. Bleibt noch zu sagen, dass ich das Ende nicht verstanden habe. Hoffe ich, denn wenn es so endet, wie ich es verstanden habe, fände ich das äußerst merkwürdig. Das wäre aber ja nun bei schwedischen Geschichten auch nix neues. Sollte also jemand zufällig das Buch auf Deutsch gelesen (oder auf Schwedisch verstanden) haben ich wäre um eine Erklärung dankbar ;)

Irgendwie bin ich aber eigentlich abgeschw… hab ich den Faden verloren. Ich wollte nämlich eigentlich vom Kater erzählen der, nun komplett ausgeschlafen, so gegen 7 beschloß nun Spaß zu haben. GEFÄLLIGST!
Problem bei der Sache war, dass irgendwie keiner da war, der ihn bespaßte. Frauchen 2 (namentlich ich ;) ) stand in der Küche am Herd und kochte und mM saß immer noch in ihrem Zimmer und lernte. Was also tun… Naja zuerst könnte man ja so tun als hätte man noch nichts zu Fressen bekommen. Zieht immer… irgendwann….. nicht?

Ok, anderer Plan. Setzen wir uns vor die Haustür und tun so, als wäre es Dienstag und Frauchen 1 würde gleich nach Hause kommen: “SCHREI auch wenn es wehtut…” oder so.
Frauchen, vom Manöver überrumpelt2 erbarmte sich dann immerhin seiner und spielte eine Runde mit ihm. Selbstverständlich tat er dann so, als hätte mM Langeweile und er würde sich herablassen mit ihr zu spielen, so lange bis es ihr zu dumm wurde.  Nun quäkt es schon wieder…. Wäre ich ein Kater, ich wäre nicht halb so nölig. (sagt sich so leicht)

Und nachher rennt er sicher wieder die ganze Zeit wie ein Derwisch durch die Wohnung, um jedem, der da grade geht und steht durch die Beine zu witschen. Der ganz normale Wahnsinn.

  1. nein, nicht der HERR []
  2. er könnte ja was schlimmes haben []

Leave a Reply

WP Theme by Ray Hosting and brought to you by Ray Creations
CSS XHTML